Das ist neu.

Neues Jahr, neue Pläne, neue Ziele. Nein, nicht Vorsätze – die hält ja eh keiner ein. Aber ich habe mir ein paar Dinge dieses Jahr vorgenommen. Unter anderem wird es im Lädchen mehr Schnittmuster und PDF-Anleitungen geben. Den Anfang machte ja schon letztes Jahr Fips, der Fuchs. Und er wird Gesellschaft bekommen – viel Gesellschaft, wenn alles klappt.

Seit ich Blog und Shop und alles drum und dran vor über zwei Jahren gestartet habe, hat sich für mich viel verändert. Das Baby ist da, die Zeitreserven haben sich verschoben oder sind zum Teil ganz weggefallen. Weniger Zeit zum nähen – und dabei gleichzeitig geänderte Prioritäten: Ich möchte wieder mehr für mich, für den Mann und das Baby nähen. Also kann ich nicht mehr so viel für den Shop nähen. Statt fertiger Produkte wird es künftig mehr für Selbernäher geben – Anleitungen und PDF-Schnittmuster. Zum Teil mit Extras wie Kurzgeschichten, Stoff- und Materialpaketen und und und.

Mit dem Bedürfnis, mehr Sachen für mich zu nähen und der Verschiebung des Schwerpunkts im Shop wird es auch eine kleine Namensänderung geben. Es wird persönlicher. Tiffy, das Alter Ego, rückt enger mit Sabine, dem Ego, zusammen. Das neue Label heißt daher Binenstich. Tiffy wird vorerst nicht ganz verschwinden, aber sie muss ein bisschen mehr Platz machen für Sabine. Wundert Euch also nicht, wenn Ihr immer häufiger auf das neue Label “Binenstich” stoßt. Das bin ich.

 

Nähfragezeichen: Kopfkleiderschrank

Manche kennen ja wahrscheinlich das “Nähfragezeichen” von Meike von crafteln.de. Und da geht es diese Woche mal wieder um eine ziemlich gute Frage:

Wie siehst du eigentlich, d.h. in deinen Träumen, in deiner Vorstellung von Dir  aus? Welche Kleidungsstücke könntest du nähen, um dieser Vorstellung von Dir, wie du gerne sein möchtest, näher zu kommen? Was hält dich ggf. davon ab?

Eigentlich gibt es bei mir keine Traumvorstellung von mir. Klar wäre ich gerne schlanker (und zwar OHNE jede Anstrengung) – ein bisschen so wie eine Mischung aus Uma Thurman und Gwyneth Paltrow. Bin ich aber nicht. Ein paar Pfunde des “Babyspecks” werden noch purzeln, dann ist aber auch gut und so ist das dann halt. Den Preis für mehr Uma und Gwyneth will ich gar nicht zahlen (Verzicht, Disziplin…).

Auch ich finde den Kleiderstil von Chuck aus Pushing Daysies bezaubernd (Das war unter anderem ein Ausgangspunkt des aktuellen Nähfragezeichens). Aber das wäre nicht ich. Und klar könnte ich weniger Jeans und Turnschuhe tragen. Aber bisschen “rausputzen” und zurecht machen macht mir mehr Spaß, wenn ich nicht den ganzen Tag mit einem Kleinkind/Baby daheim verbringe. Da mag ich es dann doch praktisch, mag nicht auf Strumpfhosen achtgeben und brauche Kleidung, mit denen ich auf dem Boden sitzen kann. Jeans eben.
Ich denke, alles in allem habe ich meinen Stil gefunden. Wenn ich ein Kleidungsstück/Kleiderschnitt haben will, dann passt es. Fertig, aus. Und ich bin in meiner Auswahl realistisch genug, nur die Teile haben zu wollen, die mir stehen. Es gibt viele tolle Retro-Kleider. Da ich aber weder Petticoat noch Korsett tragen will und auch keine Sanduhrfigur habe, wähle ich eben diejenigen, die sich mit meiner Figur und meinen persönlichen Tragegewohnheiten vertragen.

Der persönliche Stil ist meiner Meinung etwas, das sich mit den Jahren entwickelt, etwas, das mitwächst, sich mit verändert und sich auch immer wieder anpassen kann. DEN einen großen Stil,den man eifrig sucht und schließlich findet wie eine Schatzkistze am Ende des Regenbogens – den gibt es nicht. Denn man kann nicht einfach in diese Kiste greifen, sich den Stil rausnehmen, überstülpen und das ist es dann.Der persönliche Stil, das ist man selbst. Die Sachen, die man mag und die Dinge, die man tut. Jetzt braucht man nur noch eine Portion Selbstbewusstsein, um das, was man mag, auch anzuziehen. Da liegt, denke ich, oft der Hund begraben. Mich juckt es zum Glück herzlich wenig, was andere über meine Kleidung denken. Mir gefällt’s – und das ist das wichtigste. Wenn man die Dinge nur selbstbewusst genug trägt, überrennt man das mögliche (meist aber gar nicht vorhandene) Getuschel der anderen eh im Sturm.

Allerdings ist es wohl tatsächlich so, dass man den persönlichen Stil manchmal zu sehr der Faulheit oder Bequemlichkeit unterordnet. Aber andererseits: Selbst das ist dann persönlicher Stil.

Plan: Wieder mehr von meinen Röcken und Kleidern aus der “Babypause” holen. Und mehr Sachen selbst nähen. Und wenn ich diesen Betrag so angucke: Mich künftig wieder kürzer fassen.

PS: die tollen Grafiken sind von der Graphicsfairy

Tiffy braucht Taschen

Früher hatte ich nur eine Handtasche. Und wollte/brauchte auch nicht mehr. Dann kam das Baby und die Handtasche war unpraktisch und zu klein. Also hab ich mir eine ruck-zuck-Wendetasche von burda genäht, meine erste selbstgenähte Tasche. Mehr Taschen, die vor meinem geistigen Auge schwebten, schafften es aber nie unter die Nähmaschine, weil ich immer dachte, Taschen nähen ist kompliziert und schwer. Dann kam Farbenmix mit dem tollen Adventskalender, ich machte mit und: zack! hatte ich eine schicke Tasche mit Schnickeldi und Extras. War eigentlich ganz einfach. Also her mit den Taschen für Tiffy! So viel Motivation muss man nützen und deshalb hab mich mir nach Weihnachten direkt noch ein Tascherl genäht. Es ist eine Tilda-Tasche.

Ich dachte ja immer, ich brauch nix von Tilda, weil mir vieles zu kitschig ist und mir der Hype auf die Nerven ging. Bis ich so ein Buch in der Hand hatte und lauter hübsche Dinge entdeckte… so hab ich mir jetzt also die Tasche plus passenden Etuis genäht. Und freu mich :-)

Alles war auch schon im Einsatz und wurde erfolgreich ausgeführt. Als nächstes kommt meine unendliche Geschichte dran: Die Sophia-Carry-All-Tasche von Amy Butler. Ja, diesmal wirklich.

  • Stoff:
    Außen große Tasche: Ikea
    Futter große Tasche: Ikea
    Außen große Etui-Tasche: Hilco
    Außen kleine Etui-Tasche: Hilco

Rückblick 2011

Was für ein ereignisreiches, wundervolles Jahr. Das erste Babyjahr ist nun vorbei und aus dem Baby ist damit offiziell ein Kleinkind geworden. Dabei  ist es immer noch das Tiffybaby! Es hat so unglaublich viel Freude, Liebe und Glück in unsere vier Wände gebracht – mehr, als wir uns jemals hätten vorstellen können. Dafür bin ich unsagbar dankbar. Und voller Vorfreude, was das nächste Jahr so bringen mag!

Genäht habe ich viel – Anfang des Jahres das meiste für das Baby, da war es noch klein und hat viel geschlafen. Lätzchen, Spielsachen und als Großprojekte drei Baby-Quilts – der grüne war der erste, den ich überhaupt genäht habe.

Januar, Februar, März

   

Mitte des Jahres wurde es dann weniger – Sommerzeit, da nähe ich nie arg viel – dafür wurde mehr gebacken, es gab viele Ausflüge, Urlaub und ein paar Flohmarktbesuche.

 Mai, Juni, Juli, August

Und zum Herbst/Winter kam eine hochproduktive Zeit, wo ich alles wieder aufgeholt habe :-) Ich habe zum ersten Mal Jersey verarbeitet (und mir dann endlich, endlich eine Overlock geschenkt), ich hab mein erstes Kleid genäht, ich habe außerdem Marmeladen und Gelees gekocht und zum ersten Mal Liköre angesetzt. Mit den Joanas hab ich mir zum ersten Mal so richtig (stimmt ja gar nicht – ich hab mir letztes Jahr schon ein kuschliges Flanell-Hemd genäht) was zum Anziehen genäht. Es folgten zwei Röcke, die ich aus ungeliebten Schwangerschaftshosen genäht habe. Außerdem ging endlich mein erstes Schnittmuster online – Fips, der Fuchs

September, Oktober, November

 

Im Dezember kam der Endspurt. Geburtstagsgeschenke, Weihnachtsgeschenke und mein Geschenk an mich: mein erstes selbstgenähtes Kleid. Dazu meine erste “richtige” Tasche mit Reißverschluss und Schnick-Schnack.

Dezember

Das alles war leider auch mit einigem Stress und Augenringen (hartnäckige Dinger) verbunden. Denn “nebenher” arbeite ich wieder und auch den Tiffy-Shop habe ich nicht vernachlässigt. Alles in allem: zu viel. Deshalb wird sich 2012 einiges ändern.

Hauptplan: Ich möchte wieder mehr in meinem Beruf als Texterin arbeiten. Dafür muss ich den Tiffy-Shop umstrukturieren. Das hat mit dem Fips-Fuchs-Schnittmuster schon begonnen. Es wird also künftig viel weniger Selbstgenähtes geben, dafür mehr Schnittmuster. Am liebsten ganz viele, ich hab so viele Ideen! Das macht mir unheimlich Spaß und es ist auch viel besser mit Kind und Job zu kombinieren. Und es passt auch dazu, dass ich denke, hier sind ganz viele Selbernäher bei den Lesern – mehr als Nichtnäher. Da wollt Ihr doch nicht Selbstgenähtes von anderen haben… lieber selber was machen, oder?! ;-)

Als nächstes möchte ich gerne lange hin und her geschobene Projekte beenden und die dazugehörigen Stapel weg haben – etwas, dass ich in der Zeit vor Weihnachten schon recht erfolgreich begonnen habe. Übrig sind zum Beispiel noch meine Sophia-CarryAll-Tasche und neu Sofa-Kissenbezüge.

Und ich möchte mir auch in 2012 weiterhin Kleidung nähen – Kleider, Röcke, Oberteile… vielleicht sogar mal einen Mantel.

Noch mehr Jahresrückblicke findet Ihr bei Maike von Crafteln im Rahmen des Nähfragezeichens (tolle Aktion übrigens!!).

Happy Birthday!

Alles Liebe zum Geburtstag, kleiner Spatz! Unglaublich, wie schnell das erste Jahr jetzt doch vergangen ist. Ich wollte es ja nicht glauben :-)

Eingepackt habe ich die Sachen nach einer Pinterest-Anregungen vom meinen “Einpacken”-Board. Lustigerweise ist mir ein französischer Comic in die Hände gefallen – liest hier eh keiner. Und so war es nicht so schwer, ihn zu zerfleddern und zu zerschneiden. Und es ist auch so passend – einige Geschenke stammen tatsächlich aus Frankreich :-) Was die Maus natürlich noch nicht genügend würdigen kann… egal – ich freu mich drüber! Wir feiern jetzt noch schön – allen anderen einen tollen 4. Advent!

 

Weihnachtskleid Sew-Along, Teil 4: Nähen

Ich seh schon, das sieht hier mit dem Bloggen zur Zeit gar nicht vorweihnachtlich sondern eher düster aus… Hier rauscht einiges durch die Nähmaschine, wandert sogar vor die Fotolinse, nur zum Bloggen selbst komme ich einfach nicht. Krankes Kind, baldiger Geburtstag, dann natürlich Weihnachten – und vorheriger Kurzurlaub, vor dem dann auch noch alles fertig sein muss. Aber das wird schon, ich liege ganz gut in der Zeit :-)

Jetzt also erstmal: Das Weihnachtskleid. Ich habe umgeplant. Das Probekleid gefällt mir so gut und ist so schön weihnachtlich rot, dass es nun mein Weihnachtskleid wird. Den grünen Stoff werde ich für ein anderes Kleid nehmen.

Also mal dick den Auftrenner geschnappt… das Oberteil war ja zu kurz, und den Streifen, den ich als Verlängerung hingenäht hatte – das sah natürlich unterirdisch aus. Zum Glück hatte ich genug Stoff, um das Oberteil um 4 cm verlängert nochmal zuzuschneiden. Und dann nochmal neu nähen. Dafür hab ich mir auch gleich einen hübschen Futterstoff für das Oberteil bei Hilco ausgesucht. Und als Futterstoff für den Rock hatte ich schon roten Satin ebenfalls von Hilco. Das war ja auch schon alles fertig – nun eben wieder aufgetrennt.

Als ich dann alles wieder zusammen genäht hatte, kam die nächste Hürde: Der Reißverschluss. Oh jeh. Insgesamt habe ich den auch zweimal wieder komplett rausgetrennt. So oft hab ich noch nie etwas aufgetrennt und neu genäht wie bei diesem Kleid. Jedenfalls: Reißverschluss ist ja mal so GAR NICHT mein Ding. Soll ja eigentlich leicht sein, schreiben alle (auch Catherine) – ich blick es nicht. Trotz Reißverschluss-Füsschen.Und natürlich lese ich auch erst heute was von dem Tutorial von farbenmix über Reißverschlüsse… kam natürlich zu spät.

Meiner ist jetzt drin, nicht perfekt, aber das Kleid lässt sich schließen und es passt auch ganz gut. Kombigarderobe ist auch schon ausgesucht, fehlt eigentlich nur noch der Saum unten, Ich bin noch unsicher, ob ich es bis knapp unters Knie kürze oder vielleicht doch auf Retro-Länge (Mitte der Waden) lasse…aber ich werde es wohl kürzen und dann zum ersten Mal den Blindstich für den Saum ausprobieren… Der Trenner liegt ja schon bereit :-)

Die ganzen anderen fleißigen Schneiderleins findet Ihr wie immer bei Catherine.

PS: Bei diesem trüben Schluffi-Licht ein rotes Kleid zu fotografieren, das ist echt ein hoffnungsloser Plan.

Babykram: Das Zimmerchen

Die Ankündigung ist gefühlte Ewigkeiten her. So lange, dass bestimmt alle vergessen haben, dass es überhaupt ein Babyzimmer in Tiffyhausen gibt. Aber ich hatte mal versprochen, das fertige Ergebnis zu zeigen – nachdem wir ja lange gewerkelt, gestrichen, geschliffen, lackiert, genäht und wasweißich was haben.

Alleine die Farbgebung, ach, bis die endlich fest stand: Rosa mit Grün und bissi Braun. Insgesamt ist das Zimmer ein Mix aus ganz viel Selbstgemachten, Wieder-/Weiterverwendetem und gesammelten Fundstücken. Das einzige Möbelstück, das wir neu gekauft haben, war das Kinderbettchen. Alles andere war vorhanden und wurde umgearbeitet, recycelt oder einfach an das Baby weitergereicht. Fotos? Fotos.

   

Bild 1: Bettchen, Vorhang, Teppich: Ikea. Ganter-Lampe (manche halten ihn für eine Gans – nimmt er übel) hat erst der Oma gehört, dann der Mama und jetzt dem Baby. Die Bilderwand über dem Bettchen versammelt viel Selbstgemachtes und Gedrucktes.

Bild 2: Sessel: gehört eigentlich zur Couchgarnitur, stand aber immer im Weg rum und hat hier sein perfektes Zuhause gefunden als Sitz-/Vorlesesessel. Und als Fotosessel – hier machen wir alle zwei Wochen ein Foto vom Zwergerl und schreiben vorher mit Kreide auf die Rückenlehne, wie alt sie ist. Pferdebänkchen: Familien-Inventar, ans Baby weitergereicht. Bilder: aus Argentinien, via DaWanda.

Bild 3: Wickelkommode: von Ikea, war braun und stand lange als Anrichte im Wohnzimmer (Oberteil kann man hochklappen), jetzt neu lackiert und viel hübscher. Fußmatte von Shaun, dem Schaf – zu schade zum Füße abtreten. Kleiderstange – früher schwarz und für Stiefel, jetzt hellgrün lackiert und ein Lieblingsstück.

Bild 4: Wimpelkette und 3 Revoluzza-Monster (eins versteckt sich hinter Vorhang), selbstgenäht. Lampe: Lieblingsstück, von Tchibo. Lässt sich herrlich jahreszeitlich dekorieren, mit Monster, Vögeln, Blümchen, Fledermäusen

      

Bild 5: Aus einem alten CD-Regal wurde der perfekte Baby-Schuhschrank. Und wie das bei uns Frauen so ist: immer zu klein. Passt nie alles rein.

Bild 6: Das Bücherregal war mal hellbraun und hässlich, jetzt weiß lackiert mit hellgrüner Rückwand. Platz für Märchen-, Kinder- und Babybücher. Und mehr.

Bild 7: Bücherregal, unterer Teil. Holz-Pinocchio aus Venedig, oberer Teddy selbstgenäht, andere Spielsachen zusammengesammelt von verschiedenen Herstellern und Märkten.

Bild 8: Decke (Turteltauben-Frühlingsquilt), Kissen und Eulen – selbstgenäht.

 

Liebe Besucher, wir sind am Ende unseres Rundgangs angelangt, wir danken für Ihren Besuch und Ihre Aufmerksamkeit und wünschen eine gute Heimreise. :-)

Das Babyzimmer ist nach wie vor mein Lieblingszimmer, Baby fühlt sich ebenfalls pudelwohl und das war die Hauptsache: Es sollte ein Wohlfühlzimmer werden, dem man ansieht, dass es mit Liebe eingerichtet worden ist. Und das mitwachsen kann. Und wie sehen Eure Babyzimmer aus? Wie sehr hat bei Euch der Nestbautrieb gewütet?

Putzfimmel und Hausarbeit

Ung Drill. Komischer Name, aber hübscher Rahmen von Ikea, den es dort leider nur in Schwarz gibt. Mit ein bisschen weißer Sprayfarbe kann man das zum Glück schnell ändern.

Jetzt die große Frage: Was soll rein? Natürlich Schmetterlinge. Aber was noch? Dann stolperte ich via Pinterest über diesen  Spruch. Haha und ‘woll! Dit isses. Also frei übersetzt und rein ins Bild damit.

Und dann? Entdecke ich die Ordnungshüterin. Gehört und gelesen hatte ich schon früher von ihr, aber so wirklich auf ihren Blog schaffte ich es kürzlich und fand: prima! Ab in den Feedreader! Und mitmachen! Es muss ja nicht gleich das ganze Haus sauber werden ;o) Und als ich so meine erste Aufgabe mit Zusatzfleißaufgabe erledigte, beschloss ich, auch meiner lieben Nähmaschine etwas Pflege zukommen zu lassen. Wie praktisch, dass Sew4Home gerade das dann auch empfahl.

Wie heißt es bei der Ordnungsdame nach getaner Arbeit immer so schön? Und freuen. Also freue ich mich. Über meine saubere Waschmaschine. Meine funkelnde Nähmaschine.

Und wenn ich nur einen klitzekleinen Frustfitzel verspüre, weil die Wohnung nicht überall in allen Ecken perfekt ist, dann guck ich nun über den Kachelofen und freue mich nochmal.

Sonntagssüß: Zwetschgenkuchen

Unser Sonntagssüß diesmal: Zwetschgen! So gut wie frisch vom Baum. Hach, herrlich, wenn man mit Obst arbeiten kann, dass direkt hier in der Gegend in der Sonne gereift ist. Saisonales Backen quasi. Noch besser natürlich ist Obst aus dem Garten. Aber wir haben keinen Zwetschgenbaum – was nicht schlimm ist. So viel Arbeit. So viel Wespen.

Das Rezept stammt wieder aus den “Schwäbischen Sonntagskuchen“. Sehr lecker! Da ich noch Zwetschgen übrig habe, werde ich glaub ich das Leckerchen gleich nochmal backen. Yummie! Plan: Rezept für Rezept durch das Buch backen, dabei hoffentlich geheime Backsupertipps lernen, lecker Sachen schlemmen und tja – hoffentlich dabei nicht auseinandergehen wie eine Dampfnudel…

Wer die Initiative Sonntagssüß nicht kennt, liest bitte hier, wer mehr Sonntagssüß sehen will guckt bei Pinterest oder bei Nina alias Fräulein Text, die diesmal die Beiträge sammelt.

Frisch lackiert: die neue alte Kommode

Es ist schon ein Weilchen her, als wir bei Ikea eine Kommode gekauft hatten. Praktisch: Das Oberteil ließ sich runterklappen. Was dann eine Wickelkommode sein sollte, diente uns als praktische Anrichte, wenn wir Gäste hatten. Dann: Baby unterwegs. Toll – eine Wickelkommode haben wir ja schon! Nur – die Farbe. Ne, gar nicht mehr schön. Weiß soll sie werden. Man sieht es auf den Fotos nicht so richtig, aber das war so ein komisches gelbstichiges Braun. Bäh.

Man braucht:

  • Schleifgerät
  • Schleifpapier
  • Werkzeug, um die Kommode auseinander zu bauen
  • Lack
  • Pinsel
  • Hörbücher zur Unterhaltung!

Damit die Kommode sich gut lackieren lässt, muss man sie erstmal abschleifen. Die Schubladen auseinanderbauen und los geht’s. Nach dem Schleifen kann man entweder mit Grundierung arbeiten oder wie ich gleich den Lack auftragen – dann allerdings mindestens zwei Schichten. Ich habe sowohl Lack auf Kunstharzbasis als auch Acryllack ausprobiert. Kunstharz ist sehr stoßfest, dafür aber schwerer zu verarbeiten, die Pinsel sind schwer zu reinigen  und Kleidung ist ziemlich unwiederbringlich ruiniert, wenn man sie vollkleckst. Und sie stinkt. Also hab ich mich für Acryl entschieden – zwar nicht so schlag- und stoßfest und es gibt auch nicht so eine schön gelackt glänzende Oberfläche, dafür aber viel einfacher aufzutragen, sparsamer im Verbrauch und einfach mit Wasser zu reinigen statt mit diesen stinkenden Universalverdünnern & Co.

Das Ergebnis: eine schöne weiße Kommode, die Arbeit hat sich gelohnt. Da das Arbeitszimmer zum Babyzimmer wurde, sind die Wände auf den Bildern noch arbeitszimmermäßig in Grau, Blau und Weiß gestrichen. Was schon hängt: die neue Lampe für’s Baby ♥.

Sonntagssüß: der unmögliche Apfelkuchen

Ein Sonntag, an dem wir mal nicht auf großer Ausflugstour waren. Was steht damit also ganz klar auf dem Programm? Sonntagssüß! Backen! Kuchen! Also hab ich endlich mein neues tolles Backbuch Schwäbische Sonntagskuchen gezückt, den ersten Kuchen rausgepickt und mich ans Werk gemacht. Als Backneuling kann ich nun also verkünden: Mein erster Blechkuchen ist fertig und er schmeckt!

Es ist der “Unmögliche Apfelkuchen”. Da so ein Blechkuchen doch ganz schön viel ist, hab ich auch schon großzügig in die Nachbarschaft und Verwandtschaft verteilt. Und es ist immer noch was übrig, um den Wochenstart zu versüßen. Feine Sache! Da ich keinen Vanillezucker hatte, hab ich das durch Zimtzucker ersetzt. Ich würde sagen, das macht keinen großen Unterschied.

Mehr Sonntagssüß gibt es bei Julie von mat & mi und mehr über die Initiative Sonntagssüß ist hier nachzulesen.

sonntagssüß: Zitronen-Blaubeer-Cupcakes

Hach. Der süße Sonntag. Diesmal wieder Blaubeeren, so lange noch Saison ist. Da wir nicht schon wieder den unglaublich tollen Blaubeerkuchen machen wollten, gab es diesmal Zitronen-Blaubeer-Cupcakes nach einem Rezept der bezaubernden Jeanny (Genau – auf ihre himmlische Anregung hin hat der Tiffy’sche Backofen auch schon Donauwellen-Cupcakes und Apfel-Zimt-Cupcakes ausgespuckt). Diesmal also die Zitronen-Blaubeer-Schätzchen.

Das erste Mal mit Frosting. Und damit auch gleich Premiere für die nagelneue Tülle. Da muss ich wohl noch üben, bis aus meinen Mayonaise-Kringeln so ein perfektes Jeanny-Frosting wird… Da ich ja nun sehr sonntagssüß-motiviert bin, ein neues Backbuch und viele Cupcake-Rezepte habe, die gebacken werden wollen, hab ich unsere Backutensilien aufgestockt.

Lauter feine Sachen, die das Backen leichter machen. Und da war endlich eine Tülle dabei. Und ein Teigausroller, den man in der Backform benutzen kann. Puddingförmchen. Ein schicker Tortenring… dann kann’s ja jetzt losgehen mit dem neuen  Backbuch. Nächstes Wochenende wird wieder gebacken!

Mehr Süß gibt’s diesmal hier, bei Fräulein Text. Und wer mitbacken will bei der Initiative Sonntagssüß, der liest hier nach bei Fräulein Text.

Flohmarkt-Schätze

Ich habe eigentlich kein glückliches Flohmarkthändchen. Die schiere Masse an Sachen macht es mir unmöglich, da einzelne hübsche Schätzchen rauszufischen. Ich werde dann irgendwie betriebsblind und bin schlicht überfordert vom großen Angebot. Also war ich lange nicht mehr unterwegs. Aber in letzter Zeit hab ich immer wieder tolle Flohmarktfunde auf anderen Blogs gesehen, so schöne Sachen! Also hab ich die Tiffyfamilie ins Auto verfrachtet und bin doch mal wieder losgezogen. Und was soll ich sagen… wir sind nicht mit leeren Händen nach Hause gekommen! Wir haben jetzt endlich ein Cluedo-Spiel… das hatte ich schon lange auf der “Haben-Liste”. Und einen Krimi für mich – Kommissar Maigret. Wunderschöne Spitze habe ich auch gefunden. Ansonsten eigentlich lauter Sachen für’s Kind…

Kinderbuch-Klassiker ♥ und wunderschöne Spitze und eine tolle Blechdose…

UND: Das ist in der Dose – ein kleines Kegelspiel aus Holz! Bin ja noch am Überlegen, ob ich es so lasse, oder neu lackiere…

Flohmarkt ist toll :-) Ich hab schon eine Persil-Retro-Dose, und das war immer die zweite aus der Reihe, die ich toll fand. Jetzt hab ich sie! Und ein wunderschönes Häwelmann-Buch.

Das ist nämlich ganz wundervoll illustriert.

Und das tollste kommt jetzt: Die Super-Schätzchen. Ein kleines Puppenbett auf Rollen und ein Puppenwagen. Original aus den 70er Jahren. Oooh – ganz entzückend. Da werde ich dann mal Hand anlegen. Bettchen neu streichen, neues Bettzeug nähen… und auch den Puppenwagen überholen. Das wird prima! Und beides zusammen übrigens für – haltet Euch fest – 2 Euro!

Probesitzen: Meine alten Puppen haben schon mal Platz genommen…
So. Und wieder hab ich ein Projekt mehr auf der Liste: General-Überholung von Puppenwagen und Puppenbett… Bericht folgt dann :-)