Herbstschätze: nussig, fruchtig, hochprozentig.

Spätsommer, Altweibersommer – Hauptsache Sonne.  Da macht ein schöner Herbstspaziergang noch viel mehr Spaß. Weil man da soviel findet. Nüsse zum Beispiel. Oder Schneewittchen-Äpfel. Die werden wohl beim nächsten Sonntagssüß verwertet. Und Holunder. Der ist schon verwertet.

Rezept für Holunderbeeren-Likör:

600 gr. Holunderbeeren
1,2 l. Wasser

280 gr. Zucker
3 Pck. Vanillinzucker
5 Gewürznelken
Zimt

0,5 Fläschen Bittermandelaroma
425 ml. Rum

Holunderbeeren (von den Stielen gezupft) eine Stunde in 1,2 l Wasser köcheln lassen. Dann abseihen und dabei die Beeren gut ausdrücken. Ich hatte dann 850 ml. Holunderbeerensaft. Abkühlen lassen.

Dann mit Zucker, Vanillinzucker, Nelken und einer großzügigen Prise Zimt nochmal aufkochen und 20 bis 30 Minuten köcheln lassen. Wieder abseihen und abkühlen lassen. Wenn der Saft lauwarm ist, 1/2 Fläschchen Bittermandelaroma dazukippen. Und wenn er kalt ist, den Rum dazu. Fertig.

Wird übrigens recht süß – Likör halt. Das nächste Mal werde ich dennoch etwas weniger Zucker nehmen.

Sommer-Deko: Das Fähnchen im Wind

Der Sommer ist fast vorbei, aber die eine oder andere Mittags-/Nachmittagspause mit Buch, kalter Coke und Babyphone auf der Terrasse sind durchaus noch drin. Eine Wimpelkette stand schon lange auf der To-Do-Liste, um die Terrasse weiter aufzuhübschen. Und dann fiel mein Blick auf die perfekten Stoffe für dieses Projekt: das charm pack, das ich von Johanna bekommen hatte. PERFEKT ♥

     

Ein charm pack ist natürlich ratzfatz zugeschnitten. Jeweils zwei Teile rechts auf rechts zusammennähen und wenden. Den weißen Stoff hab ich wie Schrägband geschnitten und gebügelt – nur eben nicht schräg zum Fadenlauf. Alles zusammennähen – fertig. Aufhängen, freuen. Päuschen genießen.

Flatterhafte Schmetterlinge

Wie schön, überall in Tiffyhausen flattern die Schmetterlinge! Facebook-Folger haben ja schon entdeckt, dass ich mich mit Stanzer und Papier eingedeckt habe. Stand ja schon lang, um nicht zu sagen ewig auf der To-Do-Liste. Und dann hat die Johanna von der Flamingo Avenue mir endlich den entscheidenen Schubs mit ihrem schönen Bild gegeben :-)

Und am Wochenende hab ich gleich losgelegt. Das Tiffybaby braucht es fröhlich bunt – hier mussten diese Farbkarten aus dem Baumarkt herhalten.

Hübsch in Grün- und Rosatönen, den Farben des Babyzimmers. Damit auch was aus der Reihe tanzt, hat ich der Schmetterling in der Mitte direkt außen auf dem Glas niedergelassen.  Bisschen hin und herschieben, festkleben – und schon hat das Baby ein Bild mehr an seiner Bilderwand. Und auch an der Bilderwand selbst, auf der Tapete oder an Bilderrahmen,  machen sich die Flatterlinge ganz prima…

Für das Wohnzimmer-Bild hab ich die Schmetterlinge aus Magazinen ausgestanzt – Living at home und solche Sachen.  Und hier sind sie auch ganz ordentlich aufgereiht, bis auf einen gelben, der aus der Reihe tanzt. Und drei kleine, die sich am Rand tummeln. Den perfekten Platz haben sie inzwischen auch gefunden – über meinem Schreibtisch, da kann ich sie immer schön angucken. Jetzt fehlen nur noch welche für’s Schlafzimmer (ja, ist wie eine Sucht… alles mit Schmetterlingen vollpacken, jaaaa!). Die flattern bestimmt auch bald vorbei…

P.S.: Stanzer – von hier.

 

Babykram: Der Wichtel-Sommer-Quilt

Er ist fertig geworden, ganz kurz vor knapp aber doch noch rechtzeitig zum Einpacken und mitnehmen. Nun ist er also zurück aus dem Sommerurlaub der Tiffy-Familie und hat heute Zeit gefunden für ein kleines Fotoshooting: der Wichtel-Sommer-Quilt für das Tiffybaby, ein weiteres Stück aus der Rubrik “Babykram“.

Letztendlich ist der Quilt doch ganz anders geworden, als gedacht. Ursprünglich wollte ich ja Charm Packs verwenden und konnte mich nicht zwischen→  diesen und → diesen entscheiden. Dann aber habe ich unverhofft Stoff geschenkt bekommen. Und zwar von meiner Oma, der Urgroßoma vom Tiffybaby. Und da war klar: DARAUS muss der Quilt werden. Mit Stoffen von der Uroma. Das ist was ganz Besonderes und richtig Schönes. Viele der Stoffe waren rot-weiß, also hab ich mal geguckt, was ich noch alles in rot-weiß habe und los gings.

Ein hübsches und einzigartiges Sammelsurium. Mit Hilco-Stoffen, Designer-Stoffen aus den USA und Schweden (=Ikea-Stoffe :) ) und manch anderem, was sich im Laufe meiner kurzen Nähkarriere so angesammelt hat.

Nach dem → Fuchsigen Herbstquilt mit kleinem Fuchs und dem → Turteltauben-Frühjahrsquilt mit Eule brauchte ja auch die Sommerdecke ein Thema. Auf der Suche nach passenden Stickereien bin ich dann über diese süßen Pilze, den Wichtel und sein Wichtelhaus gestolpert. Klar, das passt zu rot-weiß. Also wird es eine Wichteldecke. Fehlt nur noch der Wichtel, und auch der war schnell gefunden und genäht. Es wurden sogar gleich drei, eine kleine Wichtelfamile, die raschel, knistert, klingelt und rasselt.

Die Suche nach einem passenden Deckenmuster war schon schwieriger, aber dann habe ich auch hier hübsche Vorlagen gefunden, die ich für mein Format passend abgewandelt habe: Dieser → wunderbare Eulenquilt von Elizabeth Hartman von Oh Fransson. Ich habe eine zusätzliche Bordüre rundum genäht und auch sonst ein paar Dinge geändert und eigene Formate verwendet. Das Grundmuster fand ich jedoch sehr hübsch und auch die Idee der “wonkily stright lines”, mit denen sie die Decke abgenäht hatte, sehr hübsch (also quasi bewusst krumme Linien). Hab ich für die Außenteile verwendet. Für mehr war keine Zeit und außerdem wollte ich, dass die Decke sehr weich fällt – dafür darf sie nicht zu eng abgenäht werden. Ansonsten ist der Mittelteil recht unkompliziert – halbierte und ganze Charm-Pack-Stoffecken, die aneinandergenäht werden. Oder eben passend zugeschnitten, wie in meinem Fall, da ich ja keine Charm Packs verwendet habe.

Stickereien:

Wichtel:

Weitere Babyquilts:

Oh, wie herrlich

Kerzen aufhübschen mit Muscheln & Co. - für den Urlaub daheim

Da sind es nun 30° C im Schatten, wir sind wieder da und es herrschen Temperaturen, wie im Süden. Hach, wie urlaubig. Und mit ein paar Handgriffen, Kissen, Polstern und einem fröhlich orangefarbenen Tischläufer sind ruckzuck auch lauter neue Lieblingsecken auf der Terrasse entstanden. Nein, eigentlich ist die ganze Terrasse nun eine Lieblingsecke.

So sitze ich hier und blätter entzückt in der neuen → Kleinformat und dem → Handmade-Kultur-Magazin (Schön, wenn nach dem Urlaub solche Schätze im Poststapel auf einen warten). Das Baby sitzt nach einem erfrischenden Planschbad nämlich auch glücklich und entspannt im Kinderwagen und spielt. Herrlich. Und weil sich hier wirklich viel aufgestaut hat und ich noch mehr tolle neue Sachen in den erwähnten Magazinen entdecke, muss ich nun kurzerhand das Notebook aufklappen und den Tiffy-Blog mal endlich entstauben. Genug Urlaub!

Erste Idee zum Selbermachen und Terrasse aufbrezeln: Kerzen aufhübschen. War gestern quasi eine Hauruck-Aktion, einfach und schnell. Sorry für die farblich gewöhnungsbedürftigen Fotos. Wir haben eine orangefarbene Markise, die verzerrt das alles ordentlich. Und ich bin erst zum Schluss auf die Idee gekommen, für die Fotos kurz die Markise zurückzukurbeln…

Terrasse aufbrezeln: Mit selbstdekorierten Windlichtern & Co. Muscheln vom See oder Meer, Bast, ein paar Bänder - und die unverzichtbare Heißklebepistole!

Alles, was man braucht:

  • Ein paar Windlichter und Kerzen
  • Ein paar Muscheln
  • Bast (Bastelzubehör), Geschenkband, Webband…
  • Eine Heißklebepistole

Neues Lieblingswindlicht. Mit Kies und Muscheln vom Gardasee. Ich kenn mich leider nicht aus - ist wohl ein Design-Klassiker. Jetzt verziert mit Geschenkband, Bast und Muschel :-) Zwei kleine Citronella-Kerzen mit Muscheln frisch vom Meer. Werden später mit Teelichtern gefüllt.

Und schon kann mal loslegen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Meine Windlichter fristeten ein trostloses Dasein. Zusammengeschmolzene Kerzenstumpen, festgebackener Ziersand und stumpfes Glas. Deshalb auch seit mindestens einem Jahr hintem im Eck versteckt. Und jetzt: wie neu. Mit Muscheln und Kies, frisch vom Strand beziehungsweise Gardasee-Ufer. Da hört man fast ein bisschen die Wellen rauschen. Wenn man ganz leise ist.

Turteltauben-Kissenschlacht

Ein Quilt alleine reicht ja nicht, wenn man sich so in die schöne Love-Birds-Kollektion verguckt hat, wie ich. Deshalb müssen unbedingt passende Kissen zum → Turteltauben-Babyquilt ins Babyzimmer.

Turteltauben-Kissenschlacht: Die passenden Kissen zum Lovebirds-Quilt

Babyquilt mit passenden Kissen (Vorderseite) Quilt mit passenden Kissen (Rückseite) Das Baum-Kissen aus Stoffresten. Das Baumkissen. Nicht ganz zufriedenstellend...

Ein kleines, in das ich sehr verliebt bin – die Vorderseite sieht so herrlich aufgeräumt aus und die Rückseite ziert einer meiner Favoriten aus der Kollektion, der grüne Love-Birds-Stoff. Die Inspiration dazu kam von → Patty Young und ihrem French Window Pillow. Das große Kissen ist nicht ganz so geworden, wie ich mir das gedacht hatte. Die Idee habe ich von → Cluck Cluck Sew und ihrem Scrap Buster Fall Pillow. Die Wirkung war auch weit hübscher, als noch kein Kissen in der Hülle steckte. Das soll nämlich ein Baum sein – ideal, um Stoffreste zu verwerten. Aber als Kissen gefällt es mir nun nicht so recht – da finde ich die Rückseite als Kombination zum kleinen Kissen viel schöner.

Hübsches kleines Kissen mit großem Kissen - Rückseite Hübsches kleines Kissen - Rückseite - mit großem Kissen - Rückseite :-)

Ist ein auch ein Stoff von Riley Blake Designs, allerdings nicht “Love Birds”, sondern ich glaube aus der Kollektion “Be merry”. Vielleicht muss ich den Baum mal als Wandbehang testen, ohne Kissen drin. Dann nämlich kann man die runde Form des Baums viel besser erkennen.

All you need is L♥ve.

♥chen zum Valentinstag für den weltbesten Tiffygatten

Da denkt man sich manchmal alles ganz wunderbar aus, plant und überlegt… und dann scheitert es an der eigenen Blödheit. So hatte ich  für den weltbesten Göttertiffygatten eine DVD bestellt. Das wäre eine sehr gelungene und riesengroße Überraschung gewesen. Hätte ich die Bestellung bei Amazon nicht über sein Kundenkonto laufen lassen, ohne es zu merken. So flatterte natürlich die Bestägtigungsmail brav in sein Mailfach. Er ganz überrascht – ich ein langes Gesicht.
Zwei Tage später: Er meint, er hätte dieses Jahr gar keine Zeit, was tolles für mich basteln oder werkeln. Ich dann so im Spaß: Schenk mir doch einen Besuch in der Wilhelma (da will ich IMMER gerne hin). Er: langes Gesicht. Genau das hatte er geplant. Also noch eine Überraschung dahin.

Heute also der ♥-Tag ohne Überraschungen. Wobei – natürlich hab ich noch schnell ein bisschen umgeplant. Die Panne kann ich ja so nicht auf mir sitzen lassen. Abgesehen davon muss es im Tiffy-Haushalt natürlich auch was Selbstgemachtes geben. Mangels Zeit habe ich auf viele tolle Ideen und Vorlagen zurückgegriffen, Links findet Ihr unten.

Fröhlichen Valentinstag! All you need is L♥ve.

  • ♥-Pralinen: Ohhh…Mhhh. Bis ich allerdings die Schokolade endlich geschmolzen hatte… Zeitdruck ist kein guter Koch.
  • Äste als Foto-Halter: Homework. Einen fürs Babyzimmer, einen für mich – und einen natürlich für den weltbesten Tiffygatten.
  • Engel: Allsorts. Wird nach dem Einsatz auf dem Frühstückstisch ins Babyzimmer wandern und dort allerliebst aussehen!
  • Geschenkanhänger mit ♥chen: Joki Papierkram
  • CD-Vorlagen: Chronicle Books Blog Mit ♥-Liedern von mir und dem Gatten. Quasi ein Mixtape.
  • Monstermäßige Schoki-Umhüllung: Sonst noch was? – Leider ohne Foto, da kurzfristig noch dazugekommen.

Valentinstag

… ist ja wie Weihnachten. Erst ist es ewig hin und *zack* isser da. Wer noch bissi basteln möchte für die Liebsten – das Internet ist ja voll von ganz tollen und wundervollen Anregungen. Nene, allen Miesepetern zum Trotz geht es nämlich nicht nur um Blumen, Blumenhändler und böse, böse Amerikanisierung. Gerade in den USA werden nicht nur Blumen gekauft, sondern gebastelt, was die Vorräte hergeben. Für Klassenkameraden, Freunde, Lehrer, Familie… und natürlich die entsprechenden Herzblatts. Und selbstverständlich wird dekoriert, was das Zeug hält.

Ideen zum Valentinsbasteln, gesammelt unter anderem auf Taterots & Jello

Ich schaue mal, ob und was ich dieses Jahr für den Liebsten noch fertig und gebacken (vielleicht sogar im wahrsten Sinne des Wortes) bekomme…. Letztes Jahr war ich da etwas besser organisiert und hab das langfristiger vorbereitet. Apropos backen: Das steht definitiv auf meiner Liste: Virginias Valentinstags-Cupcakes!