Losgehoppelt: Schnittmuster und Anleitung für Henni Hase!

Nach Fips Fuchs und dem Schafkuschelkissen nun das dritte Schnittmuster: → Hier ist Henni Hase! Die Schritt-für-Schritt-Anleitung ist mit ganz vielen Fotos bebildert und umfasst 17 Seiten. Dazu kommen noch die Seiten mit dem eigentlichen Schnittmuster. Und als Extras habe ich noch zwei Vorlagen für Geschenkanhänger dazu gepackt.

Henni Hase kommt in zwei bzw. drei Varianten:

  • Als Heile-Heile-Hase mit einem herzförmigen Wärmekissen, das z.B. mit Traubenkernkissen gefüllt werden kann. Eine Anwendungsanleitung für das fertige Traubenkernkissen ist  in Form eines der Geschenkanhänger beigefügt.
  • Als Kuschel- und Spielhase mit einem kleinem Hasenpuppi im Bauchbeutel.
  • Natürlich kann das Herz statt mit Traubenkernen auch mit Füllwatte gefüllt werden. Dann ist Henni ein kleiner “Ich-hab-Dich-lieb”-Hasi. ♥

Du kannst ihn aus Baumwolle nähen, aus Leinen, aus Frottee oder aus Plüsch. Zur Verarbeitung von Kunstfell/Plüsch gibt es extra einen Abschnitt mit besonderen Hinweisen.

Die Anleitung samt Schnittmuster kommt als E-Book im praktischen PDF-Format – gleich nach Geldeingang kann sie also in dein E-Mail-Fach flattern und du kannst loslegen und dir deinen eigenes Henni-Häschen nähen.

Stoff- und Materialpakete
Ich weiß – nicht jeder hat eine Tüte Traubenkerne zu Hause im Schrank. Oder Frottee. Also gibt es natürlich auch hier wieder ein praktisches Materialpaket, juchu!
Es enthält:

  • Traubenkerne für das Wärmekissen (ca. 30 g.)
  • hellen Frottee für das Herz
  • roten Filz für das Kreuz auf dem Kissen
  • Frottee für den Hasen-Puschelschwanz

Du brauchst also nur noch Baumwollstoff für den Hasen (oder auch Plüsch) und Füllmaterial. Dazu Stickgarn für das Gesicht und ein bisschen Filz.

Das → E-Book und das →  Materialpaket findest du ab sofort im → Binenstich-Lädchen!

Oh und übrigens:
Genähte Einzelstücke dürfen bis zu einer Stückzahl von zehn je Schnittmuster verkauft werden. Und jetzt – viel Spaß beim Nähen!!

 

MMM: Diesmal mit Sophia

Jaja, sie ist ja endlich fertig – die Sophia CarryAll von Amy Butler. Zwei Jahre lagen zwischen Plan und Umsetzung. Aber jetzt! ist sie fertig. Nicht 100%-ig geliebt – das liegt an der Stoffwahl. Aber im Einsatz hat sie sich wirklich bewährt – es passt so unglaublich viel rein in diese Tasche! Daher freunden wir uns so nach und nach an. Vielleicht brauche ich sie aber einfach auch nochmal mit einem anderen Stoff. Mal sehen.

Zum Outfit gehört noch mein roter Mantel – passt alles sehr hübsch zusammen. Sollte eigentlich mit aufs Foto. Hab ich dann aber leider komplett vergessen. Egal. Nächstes Mal.

Mehr zur Tasche hier: Sophia-CarryAll – die unendliche Geschichte ist beendet.

→ Hier sind die anderen MMM-Teilnehmerinnen mit ihren tollen selbstgenähten Werken.

Schaf + Kissen = Schafskuschelkissen

Es ist online! Jetzt kann es losgehen, wer möchte ein Schaf nähen? Das Schafkuschelkissen- E-Book umfasst 14 Seiten inklusive ausführlich bebilderter Nähanleitung und Schnittmuster.

Auch für Nähanfänger geeignet! Es enthält verschiedene Varianten:

  • Du kannst ein ein quadratisches Kissen mit Schaf nähen,
  • Du kannst ein längliches Kissen mit Schaf nähen,
  • mit Hotelverschluss oder
  • Reißverschluss
  • und zusätzlich  enthält es die Anleitung, wie man eine eigene Kissenfüllung nähen kann, wenn man kein fertiges Kissen zur Hand hat.

Das Ganze natürlich im praktischen PDF-Format – kommt also umgehend nach Zahlungseingang in Dein E-Mail-Fach geflattert.So kannst Du gleich loslegen und Dir Dein Schaf-Kuschelkissen nähen :-)

Stoff- und Materialpakete
Und wer sich jetzt denkt: “Hm – Schaf nähen wäre ja super, aber da brauche ich ja so viel Material…” – Gar kein Problem! Es gibt nämlich auch gleich die passenden Materialpakete bzw. Stoffpakete im Shop. Zwei verschiedene Schaf-Felle stehen zur Auswahl, einmal das Stoffpaket “Kuschel” für kleine Lämmchen und einmal das Stoffpaket “Zottel” für süße Zottel-Schafe.

 

 

 

 

Also schnell die Nähmaschine zurechtgerückt – es kann losgehen!
Wie angekündigt habe ich dieses Schnittmuster schon komplett unter dem neuen Label veröffentlicht – als Binenstich-Schnittmuster, bzw. E-Book im PDF-Format. Auf geht’s, Schafe nähen! Das E-Book und die Stoffpakete findest Du ab sofort im Binenstich-Lädchen!

Oh und übrigens:
Genähte Einzelstücke dürfen bis zu einer Stückzahl von zehn je Schnittmuster verkauft werden. Und jetzt – viel Spaß beim Nähen!!

Nähfragezeichen: Kopfkleiderschrank

Manche kennen ja wahrscheinlich das “Nähfragezeichen” von Meike von crafteln.de. Und da geht es diese Woche mal wieder um eine ziemlich gute Frage:

Wie siehst du eigentlich, d.h. in deinen Träumen, in deiner Vorstellung von Dir  aus? Welche Kleidungsstücke könntest du nähen, um dieser Vorstellung von Dir, wie du gerne sein möchtest, näher zu kommen? Was hält dich ggf. davon ab?

Eigentlich gibt es bei mir keine Traumvorstellung von mir. Klar wäre ich gerne schlanker (und zwar OHNE jede Anstrengung) – ein bisschen so wie eine Mischung aus Uma Thurman und Gwyneth Paltrow. Bin ich aber nicht. Ein paar Pfunde des “Babyspecks” werden noch purzeln, dann ist aber auch gut und so ist das dann halt. Den Preis für mehr Uma und Gwyneth will ich gar nicht zahlen (Verzicht, Disziplin…).

Auch ich finde den Kleiderstil von Chuck aus Pushing Daysies bezaubernd (Das war unter anderem ein Ausgangspunkt des aktuellen Nähfragezeichens). Aber das wäre nicht ich. Und klar könnte ich weniger Jeans und Turnschuhe tragen. Aber bisschen “rausputzen” und zurecht machen macht mir mehr Spaß, wenn ich nicht den ganzen Tag mit einem Kleinkind/Baby daheim verbringe. Da mag ich es dann doch praktisch, mag nicht auf Strumpfhosen achtgeben und brauche Kleidung, mit denen ich auf dem Boden sitzen kann. Jeans eben.
Ich denke, alles in allem habe ich meinen Stil gefunden. Wenn ich ein Kleidungsstück/Kleiderschnitt haben will, dann passt es. Fertig, aus. Und ich bin in meiner Auswahl realistisch genug, nur die Teile haben zu wollen, die mir stehen. Es gibt viele tolle Retro-Kleider. Da ich aber weder Petticoat noch Korsett tragen will und auch keine Sanduhrfigur habe, wähle ich eben diejenigen, die sich mit meiner Figur und meinen persönlichen Tragegewohnheiten vertragen.

Der persönliche Stil ist meiner Meinung etwas, das sich mit den Jahren entwickelt, etwas, das mitwächst, sich mit verändert und sich auch immer wieder anpassen kann. DEN einen großen Stil,den man eifrig sucht und schließlich findet wie eine Schatzkistze am Ende des Regenbogens – den gibt es nicht. Denn man kann nicht einfach in diese Kiste greifen, sich den Stil rausnehmen, überstülpen und das ist es dann.Der persönliche Stil, das ist man selbst. Die Sachen, die man mag und die Dinge, die man tut. Jetzt braucht man nur noch eine Portion Selbstbewusstsein, um das, was man mag, auch anzuziehen. Da liegt, denke ich, oft der Hund begraben. Mich juckt es zum Glück herzlich wenig, was andere über meine Kleidung denken. Mir gefällt’s – und das ist das wichtigste. Wenn man die Dinge nur selbstbewusst genug trägt, überrennt man das mögliche (meist aber gar nicht vorhandene) Getuschel der anderen eh im Sturm.

Allerdings ist es wohl tatsächlich so, dass man den persönlichen Stil manchmal zu sehr der Faulheit oder Bequemlichkeit unterordnet. Aber andererseits: Selbst das ist dann persönlicher Stil.

Plan: Wieder mehr von meinen Röcken und Kleidern aus der “Babypause” holen. Und mehr Sachen selbst nähen. Und wenn ich diesen Betrag so angucke: Mich künftig wieder kürzer fassen.

PS: die tollen Grafiken sind von der Graphicsfairy

Sophia-Carry-All – die unendliche Geschichte ist beendet

Ich fass es nicht. Meine Sophia-CarryAll-Tasche ist FERTIG. Tatsächlich fertig. Falls sich niemand mehr an das Projekt erinnert – das ist kein Wunder. Ich hab mal nachgeschaut – das Schnittmuster hab ich hier erstmals vor fast exakt 2 Jahren erwähnt. Unglaublich. Zu meinen Plänen für 2012 gehört ja, endlich alle angefangenen oder aufgeschobenen Projekte zu vollenden. Und dazu gehörte natürlich auch die Tasche.

Eigentlich war sie sogar schon mal komplett zugeschnitten, bis ich dann entschied, dass der Stoff doch nicht das Wahre ist. Es war der selbe Stoff, der dann für die Farbenmix-Adventskalender-Tasche zum Einsatz gekommen ist. Also hab ich irgendwann neuen Stoff bestellt, von Amy Butler. Da die Tasche auch von ihr ist, dachte ich, das passt doch. Allerdings war der Stoff dann doch anders, als es auf dem Bildschirm aussah… die Tücken des Internets. Dann lag das Projekt wieder eine Weile auf dem Schrank. Und als ich mir einen hübschen Rock nähen wollte, griff ich für die Kellerfalte zum Futterstoff der Tasche. Also musste ich den erstmal wieder bestellen.. um ihn dann auch wieder auf den Schrank zu legen.

Und dann, kurz vor Silvester 2011 war es soweit: Ich holte das ganze Paket vom Schrank runter und fing endlich an, die Tasche fertig zuzuschneiden und schlussendlich auch zu nähen. Was für eine Geburt!

So schwierig, wie ich befürchtet hatte, war sie gar nicht. Eigentlich nur aufwändig, aber nicht schwierig. So dass ich mich ernsthaft im Nachhinein frage: Davor hattest du so viel Respekt, dass das Ding 2 Jahre auf dem Schrank Staub fangen musste? Ab sofort wird nix mehr so ewig auf die lange Bank geschoben!!!
Das Zuschneiden und Aufbügeln all der Einlagen und Vliesgeschichten ist in der Tat etwas nervig. Ab ich hab einfach kleine Schrittchen gemacht und mich Punkt für Punkt durch die Anleitung gehangelt. Ohne wie sonst mit dem Anspruch, dass alles husch-husch am gleichen Abend fertig sein muss. Und tadaa – am 2. Januar hatte ich die fertige Tasche in der Hand.

Um dann festzustellen: OH NEIN! Das Muster, die Farben – sie passt so gar nicht zu mir. Irgendwie so 70er-Jahre-dingsig. Frust. Dann hab ich sie mir trotzdem beherzt umgehängt und bin mal vor den Spiegel. Und was soll ich sagen: Zufällig hatte ich einen Rolli an, der genau zur Taschenfarbe passte. Und obwohl ich mit hellblau gar nix anfangen kann (Nein, ich weiß auch nicht mehr, warum ich dann diesen Stoff bestellen musste), sieht es zu Jeans dann doch ganz hübsch aus. Also hängt die Tasche jetzt hier im Wohnzimmer, damit ich sie immer angucken und mich mit ihr anfreunden kann.
Und falls wir doch nicht zueinander finden, nähe ich sie halt nochmal. Mit dem ursprünglichen Stoff – den finde ich inzwischen doch wieder sehr schön für diese Tasche…

  • Schnitt:
    Sophia Carry-All von Amy Butler
  • Stoff:
    Außen – Amy Butler, Morning Glory
    Futter – Amy Butler: Full Moon Polka Dots in Cherry aus der Lotus-Kollektion

Tiffy braucht Taschen

Früher hatte ich nur eine Handtasche. Und wollte/brauchte auch nicht mehr. Dann kam das Baby und die Handtasche war unpraktisch und zu klein. Also hab ich mir eine ruck-zuck-Wendetasche von burda genäht, meine erste selbstgenähte Tasche. Mehr Taschen, die vor meinem geistigen Auge schwebten, schafften es aber nie unter die Nähmaschine, weil ich immer dachte, Taschen nähen ist kompliziert und schwer. Dann kam Farbenmix mit dem tollen Adventskalender, ich machte mit und: zack! hatte ich eine schicke Tasche mit Schnickeldi und Extras. War eigentlich ganz einfach. Also her mit den Taschen für Tiffy! So viel Motivation muss man nützen und deshalb hab mich mir nach Weihnachten direkt noch ein Tascherl genäht. Es ist eine Tilda-Tasche.

Ich dachte ja immer, ich brauch nix von Tilda, weil mir vieles zu kitschig ist und mir der Hype auf die Nerven ging. Bis ich so ein Buch in der Hand hatte und lauter hübsche Dinge entdeckte… so hab ich mir jetzt also die Tasche plus passenden Etuis genäht. Und freu mich :-)

Alles war auch schon im Einsatz und wurde erfolgreich ausgeführt. Als nächstes kommt meine unendliche Geschichte dran: Die Sophia-Carry-All-Tasche von Amy Butler. Ja, diesmal wirklich.

  • Stoff:
    Außen große Tasche: Ikea
    Futter große Tasche: Ikea
    Außen große Etui-Tasche: Hilco
    Außen kleine Etui-Tasche: Hilco

Rückblick 2011

Was für ein ereignisreiches, wundervolles Jahr. Das erste Babyjahr ist nun vorbei und aus dem Baby ist damit offiziell ein Kleinkind geworden. Dabei  ist es immer noch das Tiffybaby! Es hat so unglaublich viel Freude, Liebe und Glück in unsere vier Wände gebracht – mehr, als wir uns jemals hätten vorstellen können. Dafür bin ich unsagbar dankbar. Und voller Vorfreude, was das nächste Jahr so bringen mag!

Genäht habe ich viel – Anfang des Jahres das meiste für das Baby, da war es noch klein und hat viel geschlafen. Lätzchen, Spielsachen und als Großprojekte drei Baby-Quilts – der grüne war der erste, den ich überhaupt genäht habe.

Januar, Februar, März

   

Mitte des Jahres wurde es dann weniger – Sommerzeit, da nähe ich nie arg viel – dafür wurde mehr gebacken, es gab viele Ausflüge, Urlaub und ein paar Flohmarktbesuche.

 Mai, Juni, Juli, August

Und zum Herbst/Winter kam eine hochproduktive Zeit, wo ich alles wieder aufgeholt habe :-) Ich habe zum ersten Mal Jersey verarbeitet (und mir dann endlich, endlich eine Overlock geschenkt), ich hab mein erstes Kleid genäht, ich habe außerdem Marmeladen und Gelees gekocht und zum ersten Mal Liköre angesetzt. Mit den Joanas hab ich mir zum ersten Mal so richtig (stimmt ja gar nicht – ich hab mir letztes Jahr schon ein kuschliges Flanell-Hemd genäht) was zum Anziehen genäht. Es folgten zwei Röcke, die ich aus ungeliebten Schwangerschaftshosen genäht habe. Außerdem ging endlich mein erstes Schnittmuster online – Fips, der Fuchs

September, Oktober, November

 

Im Dezember kam der Endspurt. Geburtstagsgeschenke, Weihnachtsgeschenke und mein Geschenk an mich: mein erstes selbstgenähtes Kleid. Dazu meine erste “richtige” Tasche mit Reißverschluss und Schnick-Schnack.

Dezember

Das alles war leider auch mit einigem Stress und Augenringen (hartnäckige Dinger) verbunden. Denn “nebenher” arbeite ich wieder und auch den Tiffy-Shop habe ich nicht vernachlässigt. Alles in allem: zu viel. Deshalb wird sich 2012 einiges ändern.

Hauptplan: Ich möchte wieder mehr in meinem Beruf als Texterin arbeiten. Dafür muss ich den Tiffy-Shop umstrukturieren. Das hat mit dem Fips-Fuchs-Schnittmuster schon begonnen. Es wird also künftig viel weniger Selbstgenähtes geben, dafür mehr Schnittmuster. Am liebsten ganz viele, ich hab so viele Ideen! Das macht mir unheimlich Spaß und es ist auch viel besser mit Kind und Job zu kombinieren. Und es passt auch dazu, dass ich denke, hier sind ganz viele Selbernäher bei den Lesern – mehr als Nichtnäher. Da wollt Ihr doch nicht Selbstgenähtes von anderen haben… lieber selber was machen, oder?! ;-)

Als nächstes möchte ich gerne lange hin und her geschobene Projekte beenden und die dazugehörigen Stapel weg haben – etwas, dass ich in der Zeit vor Weihnachten schon recht erfolgreich begonnen habe. Übrig sind zum Beispiel noch meine Sophia-CarryAll-Tasche und neu Sofa-Kissenbezüge.

Und ich möchte mir auch in 2012 weiterhin Kleidung nähen – Kleider, Röcke, Oberteile… vielleicht sogar mal einen Mantel.

Noch mehr Jahresrückblicke findet Ihr bei Maike von Crafteln im Rahmen des Nähfragezeichens (tolle Aktion übrigens!!).

Das holzfällertaugliche Kaminhemd

Der Tiffygatte hat wieder ein Hemd bekommen. Diesmal quasi eine Wolldecke zum Anziehen, ganz was Warmes, Kuschliges. Als ich den Stoff auf dem Stoffmarkt ausgesucht hatte, sollte es erst ein Weihnachtsgeschenk werden. Aber dann schenkten wir uns den Kurz-Erholungsurlaub mit eigener Sauna und Kamin im Ferienhäuschen. Und was passt da besser hin, als so ein Hemd?

Also hab ich Gas gegeben, damit das Hemd rechtzeitig fertig wird und mit auf die Reise kann. Und mir selbst hab ich ein passendes Shirt gepimpt. Das hatte ich schon so lange vor – die hübsche Elchvorlage stammt aus einem Burda-Heft, ebenso wie das Schnittmuster für das Gattenhemd (Nr. 128 aus der burda style 4/2010). Und der übrige Hemdstoff hat sich geradezu angeboten. Ein hübsches Set – perfekt für kuschlige Kaminabende.

Geschenke :-)

Jetzt, da Weihnachten rum ist, kann ich zeigen, was unter anderem als Geschenk durch meine Nähmaschine gerattert ist. Da wären zum Beispiel diese Schlüsselbänder. Mein Schlüsselband ist das leuchtend Grüne, die anderen waren Geschenke. Zum ersten Mal habe ich Kunstleder verarbeitet, kombiniert mit Lieblings-Designer-Stoffen aus den USA (u.a. von Amy Butler, Heather Bailey, Michael Miller).

Mit der Schlafbrille hab ich einen lang gehegten Wunsch erfüllt – ich hatte es nicht vergessen, es hat nur etwas länger gedauert :-) Aber jetzt ist sie da und schenkt hoffentlich süße Träume

Und auch die Wendetasche war ein Wunsch – ich hatte mir selbst ja auch schon eine solche Wendetasche genäht und die kam so gut an, dass sie gleich gewünscht wurde. Und da ist sie nun.

Adventskalender-Tasche

Sie ist fertig! Zu alle meinen übrigen Projekten musste ich mir ja unbedingt noch die Tasche aus dem Adventskalender von Farbenmix aufhalsen. Aber so gemeinsames Nähen ist ja ungemein motivierend (siehe Weihnachtskleid Sew-Along), außerdem fand ich das so eine tolle Idee von Farbenmix, dass ich unbedingt mitmachen wollte. Ich habe mir bislang erst eine Tasche genäht, ganz was Schlichtes, Einfaches. Allerdings ist die mir oft zu klein. Zeit für eine zweite Tasche! Man wusste vorher nicht, was da auf einen zukommt und was das für eine Tasche wird.

Die Stoffauswahl war deshalb nicht ganz einfach. Das hab ich ausgesucht: Rote Herzen auf weißem Grund für außen, innen rote und schwarze Herzen, beides sehr stabile, feste Baumwollstoffe. (Stoffe von Ikea)

Als erstes war die kleine Eulentasche fertig, die als Außen- oder Innentasche verwendet werden kann. Oder als Einzeltasche für den Kindergarten etc.

Dann war ich ja ein paar Tage vor Weihnachten weg – die Tasche wurde also erst am zweiten Weihnachtsfeiertag fertig.

Zu Tasche, Eulentasche, kleiner Tasche und Münztasche hab ich mir noch eine Smartphone-Tasche dazugenäht.

Ich bin sehr froh, dass mir das fertige Täschchen sehr gut gefällt – wurde auch gleich schon befüllt und ausgeführt.

Liebes Farbenmix-Team, ein ganz dickes und herzliches Dankeschön für diese tolle Aktion. Ich hatte immer einen großen Respekt vor’m Taschen-Nähen… jetzt hab ich Blut geleckt :-)

Wer die Aktion übrigens verpasst hat: Kein Problem, für schmales Geld bietet Farbenmix die komplette Anleitung mit Zusatz-Applikationsvorlagen zum Download an. Und das beste: Der Erlös wird komplett für ein tolles Projekt gespendet. Obwohl ich das Schnittmuster schon habe, werde ich mir das auch nochmal herunterladen. Erstens ist der Zusatz-Pingu zuckersüß und zweitens ist es für einen sehr guten Zweck :-)
Hier entlang bitte: → Alle(s)ZUSAMMEN-Taschen-Set, Kreativ-Ebook

 

Weihnachtskleid Sew-along 6: Zeigen!

Es ist soweit, es ist soweit – mein Kleid ist fertig! Den letzten Termin (“Panik” am 19.12.) hab ich ausgelassen weil ich a) mit dem Kleid schon fertig war, da ich b) zu diesem Zeitpunkt schon im vorweihnachtlichen Stress-Abbau-Kurzurlaub war. Und da bin ich noch. Mit Kamin, Sauna und viel, viel Freizeit.
Die Zeit vor Weihnachten war ganz schön stressig, mein Näh- und Selbermach-Pensum extrem hoch und meine Augenringe ganz schön düster. Die Auszeit ist also unbedingt verdient :-) Und ich freue mich sehr, dass ich neben all den vielen Dingen für liebe andere Menschen auch was für mich genäht habe. Mein Weihnachtsgeschenk an mich: Mein allererstes Kleid. Herzlichen Dank, liebe Catherine, für die Anregung, Motivation und Organisation!

Voilá: Das Kleid. (Simplicity 7275 bzw. engl. 3676)

Perfekt ist es nicht: Das Oberteil ist um 4 cm verlängert. 3 wären besser gewesen. Aus Versehen hab ich das hintere statt dem vorderen Rockteil im Bruch zugeschnitten. Daher nun eine Naht vorne mittig. Aber: Es ist mein erstes Kleid. Und da darf ruhig ein bisschen Luft für mehr Perfektion beim nächsten Kleid sein.

Hier sind all die anderen schönen Weihnachtskleider versammelt … frohes Fest!

Weihnachtskleid Sew-Along, Teil 4: Nähen

Ich seh schon, das sieht hier mit dem Bloggen zur Zeit gar nicht vorweihnachtlich sondern eher düster aus… Hier rauscht einiges durch die Nähmaschine, wandert sogar vor die Fotolinse, nur zum Bloggen selbst komme ich einfach nicht. Krankes Kind, baldiger Geburtstag, dann natürlich Weihnachten – und vorheriger Kurzurlaub, vor dem dann auch noch alles fertig sein muss. Aber das wird schon, ich liege ganz gut in der Zeit :-)

Jetzt also erstmal: Das Weihnachtskleid. Ich habe umgeplant. Das Probekleid gefällt mir so gut und ist so schön weihnachtlich rot, dass es nun mein Weihnachtskleid wird. Den grünen Stoff werde ich für ein anderes Kleid nehmen.

Also mal dick den Auftrenner geschnappt… das Oberteil war ja zu kurz, und den Streifen, den ich als Verlängerung hingenäht hatte – das sah natürlich unterirdisch aus. Zum Glück hatte ich genug Stoff, um das Oberteil um 4 cm verlängert nochmal zuzuschneiden. Und dann nochmal neu nähen. Dafür hab ich mir auch gleich einen hübschen Futterstoff für das Oberteil bei Hilco ausgesucht. Und als Futterstoff für den Rock hatte ich schon roten Satin ebenfalls von Hilco. Das war ja auch schon alles fertig – nun eben wieder aufgetrennt.

Als ich dann alles wieder zusammen genäht hatte, kam die nächste Hürde: Der Reißverschluss. Oh jeh. Insgesamt habe ich den auch zweimal wieder komplett rausgetrennt. So oft hab ich noch nie etwas aufgetrennt und neu genäht wie bei diesem Kleid. Jedenfalls: Reißverschluss ist ja mal so GAR NICHT mein Ding. Soll ja eigentlich leicht sein, schreiben alle (auch Catherine) – ich blick es nicht. Trotz Reißverschluss-Füsschen.Und natürlich lese ich auch erst heute was von dem Tutorial von farbenmix über Reißverschlüsse… kam natürlich zu spät.

Meiner ist jetzt drin, nicht perfekt, aber das Kleid lässt sich schließen und es passt auch ganz gut. Kombigarderobe ist auch schon ausgesucht, fehlt eigentlich nur noch der Saum unten, Ich bin noch unsicher, ob ich es bis knapp unters Knie kürze oder vielleicht doch auf Retro-Länge (Mitte der Waden) lasse…aber ich werde es wohl kürzen und dann zum ersten Mal den Blindstich für den Saum ausprobieren… Der Trenner liegt ja schon bereit :-)

Die ganzen anderen fleißigen Schneiderleins findet Ihr wie immer bei Catherine.

PS: Bei diesem trüben Schluffi-Licht ein rotes Kleid zu fotografieren, das ist echt ein hoffnungsloser Plan.

Weihnachtskleid Sew-along Teil 3: Der Zuschnitt

Yep, heute sollte mein grünes Kleid (Simplicity 7275 bzw. engl. 3676) fertig zugeschnitten vor mir liegen. Tut es aber nicht, denn: Ich habe mich entschlossen, erstmal ein Probekleid zu nähen. Denn ich traue dem Schnitt nicht so recht, dass das alles nachher auch wirklich sitzt und passt. Das Probekleid wird rot und ist auch schon fix und fertig zugeschnitten, das Oberteil genäht – und ZACK! Ich wusste es doch. Es passt nicht richtig, ist nämlich zu kurz.

Mir ist eingefallen, dass Catherine das Problem auch hatte und das Oberteil verlängert hat, was ich beim grünen Kleid auch tun werde. Allerdings werde ich wohl nicht das Unterteil verkürzen – ich bin ja recht groß, das müsste also trotzdem gehen. Hoffe ich. Beim roten Kleid werde ich einfach mal fix noch einen Stoffstreifen einfügen und gucken, wie das dann wird… Pfusch ahoi :-)

Der Streifen gehört eigentlich zu Variante A oder B, da gibt es so einen Gürtel mit Schleife. Den wollte ich auch haben. Und der Stoff, der war mal eine Tischdecke. Sieht aber sehr hübsch aus und die Farbe ist richtig weihnachtlich. Das Kleid muss also auch was werden.

Bei beiden Kleidern werde ich den Rock mit einem Unterrock füttern – ähnlich wie man es hier bei Anmasi sehr schön sieht.
Und wer noch so mitnäht und wie weit die anderen alle sind, das sieht ihr wie immer bei Catherine.

PS: Ich bevorzuge übrigens Hörbücher statt Filme/TV-Serien beim Nähen und Schneiden. Das lenkt nicht so ab. Hier habe ich glaube ich einen Krimi von Kathy Reichs gehört (Vorlage zur TV-Serie “Bones”), irritierenderweise von der Synchronstimme von Jodie Foster gelesen – und falls das schon fertig war, hab ich danach “Die Russische Herzogin” gehört – wohl nur für Stuttgarter interessant. Und ich schneide noch ganz klassisch zu – erst Schnittmuster auf Packpapier durchrädeln, dann Packpapierschnitt auf Stoff stecken und mit der Stoffschere ausschneiden. Für den Rollschneider bräuchte ich erst noch eine zweite Schneidematte  – mal auf die Weihnachstwunschliste packen. Und Folie – das müsste ich mal ausprobieren, hab ich jetzt schon bei einigen Damen gesehen und es sieht schon ganz praktisch aus…

Junge Damen auf Reisen

So hübsche Auftragsarbeiten! Eine Puppe zu nähen macht richtig Spaß. Schon die Haiti-Puppen habe ich mit viel Freude genäht. Jetzt haben mich zwei Mamis gefragt, ob ich nicht für ihre Töchter auch solche Puppen nähen könnte. Kann ich!! :-) Und für das Tiffybaby hab ich auch gleich eine mitgenäht. Soll ja nicht ohne Puppe sein, das Kind.

So entstanden also drei Puppen – zwei Blondchen und eine dunkle. Zwei der jungen Damen gehen nun auf die Reise zu ihren neuen kleinen Freundinnen. Und ein Blondinchen bleibt hier und versteckt sich bis Weihnachten. Obwohl das Tiffybaby schon mal probegucken durfte…

Weihnachtskleid Sew-Along Teil 2

Hihi, das Baby schläft. Eigentlich nicht gut, da wir zu kurz vor dem Mittagsschlaf sind – aber so kann ich kurz in Ruhe bloggen. Den der zweite Teil des weihnachtskleidigen Sew-Alongs steht an: die Stoffwahl. Ich hab ja schon lang meinen Favoriten im Auge: einen grünen Cord-Stoff vom Stoffmarkt. Der Farbton ist auf dem Foto ganz schwer wiederzugeben – aber er ist TOLL! Nicht moosgrün, eher mit einem Schuss Kiwi/Gelb mit drin. Würde auf jeden Fall perfekt zu schwarzen Strumpfhosen/Stiefeln/Strickjacke whatever aussehen.

Die Frage ist nur: Passen mein Stoff und das Schnittmuster zusammen?? Ich hab immer noch zwei zur Auswahl. Einmal 7275, das Retro-Kleid, das glaub auch mehrmals im Sew-Along vertreten ist. Da wäre es die mittlere Variante mit weitem Rock. Zu den Stoffempfehlungen gehören “Leichter Jeansstoff, Feincord, leichter Wollstoff” etc. Also schon etwas festere Stoffe, geht da mein toller Cord auch?

Das andere Kleid, das mir sehr gut gefallen würde, wäre Simplicity 7373 – als Killerargument steht “easy chic” auf der Packung, ist also hoffentlich leicht zu nähen :-) Hier is schon in Rot abgebildet, was ich mir in Grün vorstelle: die Kombi mit schwarzen Accessoires wie Stiefel, Gürtel, Rolli. Stoffempfehlung: Denim, Twill, …

So, meine lieben Nähprofis – HILFE! :-) Kann ich eines der beiden Schnittmuster mit meinem Stoff machen?

Die anderen Weihnachtsnäherinnen findet ihr hier bei Catherine, die dieses phänomenale Sew-Along ins Leben gerufen hat.

PS: So, und jetzt nochmal aktualisiert MIT Bildern. Die hat es mir heute mittag irgendwie weggebügelt.

Weihnachtskleid Sew-Along Teil 1

Oh man. Ich hab ja KEINE Ahnung, wie ich das schaffen soll. Aber ich will-will-will gerne mitmachen – bei Catherines Sew-Along für ein Weihnachtskleid. Es wäre mein erstes Kleid überhaupt. Und ich hab zwar gedacht, ich hätte schon einen – aber ich hab doch noch keinen Schnitt parat. Und überhaupt – mehrere Geburtstage stehen an, darunter der erste Geburtstag vom Tiffy-Baby, da muss ja auch noch viel vorbereitet werden. Und Weihnachten. Und ach. Die To-Do-Liste ist glaub ich wegen Überfüllung geschlossen. Aber ich möchte trotzdem versuchen, mir ein Kleid zu nähen für Weihnachten :-) Alle anderen für-mich-selbst-Nähprojekte hab ich ganz weit nach hinten weggeschoben (ok, da waren sie eh schon). Und jetzt brauch ich ein Schnittmuster. Es muss alltagstauglich sein (also nicht nur für Weihnachten), bequem (quasi Kleinkindtauglich), und es darf nicht zu kompliziert und schwierig sein. Was tun?

Simplicity 4097
Das gefällt mir, aber ich hab es bislang nirgends gefunden, wo ich es kaufen kann :(

Simplicity 3673

Das sieht auch toll aus (mittlere Variante) – ist glaub auch einige Male beim Sew Along vertreten, so dass ich auf etwas Unterstützung spekulieren könnte :-) Aber ob ich das noch rechtzeitig irgendwo her bekomme? Kann man das in Deutschland bestellen? Oh ich seh schon, da sind noch Recherchen notwendig.

Und dann hab ich ja noch drei Schnittmuster für Sommerkleider, die noch nicht genäht wurden. Kann ich da eines auch als Winterkleid nähen, mit passendem Stoff?
Das Butterick ganz links vielleicht, mit einem Shirt/Bluse drunter – das könnte hübsch aussehen. Fehlt nur noch passender Stoff.

Den hätte ich für dieses Kleid (Onion 2017) – aber das Schnittmuster noch nicht da:

ICH WILL EIN KLEID!

Nachtrag: Und fast hätte ich es vergessen… wer noch alles ein Kleid will, das seht Ihr natürlich hier!!